Für gute Zähne.

Das Wichtigste – gesunde Zähne.

Nachdem wir uns in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema Futter und Verdauung auseinander gesetzt haben, werfen wir diesen Monat einen Blick auf die Zähne unserer Lieblinge.

Wachstum und Funktion.

Wie beim Menschen, so gibt es auch bei Katzen einen Zahnwechsel. Das Milchgebiss der Kätzchen wird ab dem 5. Lebensmonat durchgewechselt zum Erwachsenengebiss. Zunächst gibt es neue und grössere Schneidezähne, dann folgen die Eckzähne und schliesslich auch die Backenzähne. Das fertige Gebiss der Katze sieht – verglichen mit dem der Menschen – eher lückenhaft aus. Mehr Zähne braucht die Katze einfach nicht, da sie ihre Nahrung nicht zu einem Speisebrei zerkaut und zermahlt: Essbares wird mit den scharfen Backenzähnen zerrissen und zerteilt zu Bissen passender Grösse. Auf denen wird dann noch ein bisschen rumgekaut, wobei sie kräftig eingespeichelt werden. So rutscht auch der grösste Bissen in den Magen. Trockenfutter wird im Allgemeinen nur geknackt, eingespeichelt und geschluckt. So kann man zahnlose Katzen lautlos Trockenfutter fressen sehen.

Die Eckzähne dienen zusammen mit den Krallen dem Beutefang oder der Verteidigung, die Schneidezähne werden zur Fellpflege genutzt.

Die richtige Plege.

Natürlich wäre es sinnvoll, dieses prachtvolle Raubtiergebiss täglich zu putzen, nur dass die Mehrzahl der Katzen diese Maßnahme nicht zu schätzen weiss und das mit Zähnen und Krallen zum Ausdruck bringt.

Auf nicht geputzten Zähnen bilden sich im Lauf der Zeit bei den meisten Katzen Ablagerungen von Zahnstein, der bis in den Wurzelbereich des Zahnes vordringen kann und dann den Zahn lockert. Für die Entfernung des Zahnsteins, wie auch die Überprüfung des Gebisses auf Absplitterungen, Entkalkungsdefekte etc. ist der Tierarzt zuständig. Zumindest einmal im Jahr sollte also jede Katze die Zähne zeigen.

Soviel für Februar aus der Katzenpension „Die Insel „